Weil ich es kann ...
Meine Arbeit
Hauptberuf
Vielleicht erinnert ihr euch noch, welche Berufswünsche ihr als Kinder hattet. Meistens haben Kinder ja je nachdem ob Männlein oder Weiblein ganz bestimmte Berufswünsche. Schon im Kindergarten Gesprächsthema no. 1: "ich werd' 'mal Feuerwehrmann", "Ne Feuerwehrmann ist doof, ich werd' Pilot", "Und ich werd Profifußballer" bei den Jungs und bei den Mädchen eben solche Mädchensachen wie Springreiterin, Tierärztin oder auch ganz beliebt: Lehrerin. Ich für meinen Teil hatte schon immer den Wunsch, entweder Polizist, Lokführer oder Wissenschaftler zu werden, wenn ich mich recht zurückerinnere. Die meisten von euch werden es wissen, aber die die es nicht wissen, dürfen nun, bevor sie weiterlesen einmal raten, was ich nun wirklich geworden bin ;). Nach einem kurzen Ausflug als Praktikant im Altenheim, habe ich eine Ausbildung zum Automobilkaufmann angefangen. Diese fand statt in einem kleinen Autohaus in Albstadt Tailfingen, das Autos eines französischen Herstellers verkauft, dessen Logo hauptsächlich aus einem Tier besteht, das in Afrika vorkommt. Diese Tatsache alleine hat mich aber nicht dazu bewegt, die Ausbildung nach 2 Jahren abzubrechen, vielmehr habe ich damals festgestellt, dass der Beruf (zumindest in dem Autohaus) nichts für mich ist und da sich keine alternative Praxisstelle bot, brach ich die Ausbildung ab. Ich erinnerte mich dann zurück an meine Kindheit und beschloss, dass ich dann doch etwas lernen wollte, was ich schon immer einmal machen wollte. So kam es, dass ich mich bei der Deutschen Bahn in Ulm bewarb, dort waren Ausbildungsplätze für einen ziemlich kompliziert klingenden Beruf ausgeschrieben: "Eisenbahner im Betriebsdienst Fachrichtung Lokführer & Transport" heißt der Beruf und wer ihn sich kompett durchgelesen hat, der hat auch schon das Wörtchen "Lokführer" ausmachen können. Da ich die Ausbildungsstelle bekam und diese Ausbildung auch durchzog und sehr genoss, bin ich nun ein ausgebildeter Lokführer und übe diesen Beruf Hauptberuflich aus. Ich habe mir somit einen Kindheitstraum erfüllt und ihr?
Nebenberufe
Derzeit übe ich keine Nebenberufe aus
Ehrenämter
Das Ehrenamt, das ich schon am längsten bekleide und deshalb auch zuerst nennen will, ist das des Jugend- und Auszubildendenvertreters, ich wurde im April 2008 in dieses Amt gewählt, damals noch selbst Auszubildender der sehr unzufrieden mit der Ausbildung in unserem Ausbildungsbetrieb war. Im Gremium, das aus 3 Mitgliedern bestand wurde ich dann zum Vorsitzenden der Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) gewählt. Ich agierte dann 2,5 Jahre lang als Vorsitzender der JAV und erreichte einiges zusammen mit den anderen Mitgliedern. Im Oktober 2010 waren dann JAV- Neuwahlen und unser immernoch drei Mann starkes Gremium setzte sich völlig neu zusammen. Wir beschlossen, dass ich nicht mehr den Vorsitz machen würde, da ich das Amt des Jugend- und Auszubildendenvertreters leider nur noch bis Oktober 2012 wahrnehmen kann, da man über einem Lebensalter von 25 Jahren nicht mehr wählbar ist und im Oktober 2012 Neuwahlen sind.Nebenbei bin ich seit (ich meine) Juli 2009 Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD), mir gefiel einfach das Parteiprogramm der SPD am besten. Da ich schon immer der Meinung war, dass sich nichts bewegt, wenn man sich nicht darum küert und weil ich schon immer sehr an Politik interessiert war, trat ich kurzerhand in die Partei ein. Zunächst wurde ich dem Ortsverein Blaustein zugewiesen (damals wohnte ich noch in Ulm), hier fanden regelmäßig Sitzungen statt und ich wunderte mich, was man alles auf so kleiner Ebene bespricht. Als ich dann an den Bodensee gezogen bin, wurde ich dem winzigen hiesigen Ortsverein zugewisene, weil ich es so gewünscht hatte. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich die Parteiarbeit seit meinem Umzug sehr schleifen ließ, aber auch meine Gründe dafür hatte. Entschuldigung dafür an dieser Stelle einmal öffentlich an alle Parteigenossen.
Das neuste Ehrenamt, das mir im Juni 2011 zuteil wurde und mir sehr am Herz liegt, ist das der Vertrauensperson in der Betriebsgruppe der Gewerkschaft Transnet. In diese Betriebsgruppe wird aus jedem Beschäftigungsbereich, den es bei der Eisenbahn gibt (Es gibt ja nicht nur Lokfürer) mindestens eine Person als sogenannte Vertrauensperson gewählt. Ich für meinen Teil wurde für die Jugend und die Lokführer in die Betriebsgruppe gewählt und bin nun während Sitzungen der Betriebsgruppe verantwortlich für die Belange dieser beiden Gruppen auf meiner Dienststelle (Dienststelle = praktisch mein Heimatbahnhof).